Logo

Soziale Beratungsstelle - Suchtprävention

Fachstelle für Suchtprävention Halberstadt

Erfolgreiche Suchtprävention beginnt frühzeitig, ist langfristig und kontinuierlich angelegt sowie individuell auf jede Zielgruppe zugeschnitten.

Zielgruppen

Angebote

KiTa

Sucht- und Gewaltprävention in Kindertagesstätten
Kurzbeschreibung:

Zielgruppe: Erzieherinnen und Erzieher, Kinderschutzfachkräfte

„Flaschenpost nach Irgendwo! Kinder aus suchtkranken Familien“
Kurzbeschreibung:

Zielgruppe: Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen, ErzieherInnen etc.

Grundschulen

Suchtprävention in der Grundschule
Ziele:

Schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen:

Veranstaltungen für Schüler:

Flyer: Suchtprävention in der Grundschule zum download

 Förderschulen, Sekundarschulen, Gymnasien

Schulische Suchtprävention
Ziele:

Einzelaktionen ohne Einbindung in ein umfassendes Schulkonzept sollten vermieden werden.

Aus wissenschaftlicher Sicht sind einmalig durchgeführte Präventionsveranstaltungen mit Schülern nicht wirksam. Eine suchtpräventive Veranstaltung hat keinerlei Wirkung, wenn beispielsweise SchülerInnen in Pausenzeiten rauchen dürfen oder Schulfeste und Klassenfahrten nicht alkoholfrei gestaltet werden.

Suchtprävention sollte Bestandteil des Schulalltags sein und von allen Beteiligten des Schullebens umgesetzt werden (nicht nur Schüler!).

Umsetzungsschritte:

Schulinterne Fortbildungen für Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen:

Veranstaltungen für Schüler:

Thematische Elternabende:

Flyer: Suchtprävention in den Sekundarstufen I & II zum download

Bildungseinrichtungen, Berufsschüler, Auszubildende

Prev@WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext

Das von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin entwickelte und seit vier Jahren erfolgreich durchgeführte Programm Prev@WORK ist als ganzheitlicher Ansatz zur Suchtprävention in der Berufsorientierung, -vorbereitung und -ausbildung konzipiert und basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Es wird durch 2 zertifizierte TrainerInnen durchgeführt.

Zielgruppen des Programms Prev@WORK:

Ziele des Programms sind:

- HaLT! - Hart am LimiT

Das Bundesmodellprojekt „Hart am Limit“ – kurz „HaLT“ wurde 2005 entwickelt und bundesweit an 11 Modellstandorten durchgeführt. Das Projekt „HaLT! - Hart am LimiT“ richtet sich an Kinder und Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum (reaktiver Projektteil) und sensibilisiert eine breite Öffentlichkeit hinsichtlich der Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen (proaktiver Projektteil).

Reaktiver Baustein – HaLT!

Im reaktiven Bereich bieten wir für Kinder, die auf Grund einer Alkoholintoxikation in einer Kinderklinik des Landkreises Harz aufgenommen wurden und deren Eltern ein sogenanntes „Brückengespräch“ an. Bei diesem Gespräch hat der Jugendliche die Möglichkeit, sein Konsumverhalten zu reflektieren und aufzuarbeiten, wie es zu dieser lebensbedrohlichen Situation kommen konnte. Mit den Eltern werden Erziehungsfragen besprochen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Die Krankenschwestern und Ärzte der Kinderkliniken (WR, QLB, HBS) wurden durch die Präventionsfachkräfte des Landkreises Harz entsprechend geschult.

Proaktiver Baustein – HaLT!

Gemeinsam mit der Fachstelle für Suchtprävention Wernigerode wird seit 2012 der „HaLT!-Arbeitskreis“ koordiniert. Jedes vierteljährliche Treffen wird für die fachliche Schulung der Teilnehmer ausgiebig genutzt. Des Weiteren werden von dem Arbeitskreisteilnehmern, Projekte und Maßnahmen zur Alkoholprävention initiiert und durchgeführt. Im Jahr 2012 fanden Weihnachtsmarktbegehungen in Quedlinburg, Halberstadt und Wernigerode statt. Darüber hinaus wurden Handreichungen für Festveranstalter und Schulen entwickelt. Höhepunkt 2013 war die Aktionswoche „Alkohol? Weniger ist besser!“ der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.

Handreichungen, Poster, Aktionswoche zum download

Mädchenspezifische Suchtprävention

„MIA-Mädchen in Aktion“

Bestimmte Formen süchtigen Verhaltens, die vorwiegend Mädchen und Frauen betreffen (z.B. Magersucht, Bulimie, Medikamente) lassen sich auf sozialisationsbedingte Einflussfaktoren zurückführen. Mädchen lernen so mit gesellschaftlichen Realitäten und Rollenerwartungen umzugehen. Dies wiederum hat Einfluss auf deren Umgang mit Entwicklungsaufgaben, deren Bewältigung und eine mögliche Suchtentwicklung als Bewältigungsstrategie.

Mit diesem Hintergrund findet jährlich in der letzten Woche der Sommerferien die MIA-Woche statt, an der ca. 20 Mädchen aus allen Schulformen und mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen teilnehmen können. Die MIA-Mädchenwoche ist ein Kooperationsprojekt des Lilith Frauenzentrums, der ZORA e.V. und der Fachstelle für Suchtprävention in Halberstadt und wird von den ArbeitskreisteilnehmerInnen des Arbeitskreises Mädchenarbeit geplant und durchgeführt.

MIA-Themen:

Kinder aus suchtkranken Familien

„Flaschenpost nach Irgendwo! Kinder aus suchtkranken Familien“

Kurbeschreibung:

Zielgruppe: Lehrkräfte, SchulsozialarbeiterInnen, ErzieherInnen etc.

Handlungsleitfaden im LK Harz zum download

Rauschbrillen

Verleih von Rauschbrillen für suchtpräventive Veranstaltung und Projekte für Schulen und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Die Rauschbrillen simulieren eindrucksvoll den Zustand der Beeinträchtigung durch Alkohol. Eingeschränkte Rundumsicht, Doppelsehen, Fehleinschätzungen für Nähe und Entfernung, Verwirrung, verzögerte Reaktionszeit und das Gefühl von Verunsicherung wird durch die Rauschbrillen erlebbar. Ergänzend hierzu bekommt man den optischen Eindruck von Dämmerung und schlechten Sichtbedingungen. Das Rauschbrillenseminar ist ein erlebnisorientiertes Angebot mit eindrucksvoller Selbsterfahrung.

Mögliche Projektinhalte (wir beraten Sie gern):

Zielgruppe: Jugendliche in Schulen und/ oder Einrichtungen der offenen Jugendarbeit (ab ca. 14 Jahren)

Jugendstunden

"Dusel vom Fusel?"

Ziel der alkoholpräventiven Veranstaltung, zur Vorbereitung auf die Jugendstunden ist, dass die Jugendlichen erlernen wie ein verantwortungsbewusster und maßvoller Umgang mit Alkohol aussieht.

Inhalte sind:

„Übergänge gestalten“

Das Projekt „Übergänge gestalten“ zielt darauf ab, ganzheitlich den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu gestalten. Dabei werden die SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern sowie die abgebenden und aufnehmenden Schulen mit einbezogen.

Kinder, Eltern und Lehrer sollen dazu befähigt werden bewusst mit dieser Lebenswende umzugehen. Dazu gehören u.a. der Abbau von Ängsten (z.B. vor dem Abschied, der neuen Schule, der Schulwahl…), die folglich Stress im Kind auslösen, sowie eine Befähigung zur bewussten Gestaltung eines Wechsels im Lebensabschnitt.

Im 2. Halbjahr des Schuljahres 2013/2014 startet das Projekt an den Quedlinburger und Halberstädter Schulen.

Kooperationspartner des Projektes sind:

Kinder- und Jugendpfarramt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Jugendclub Quarmbeck, Jugendclub Kleers, Haltestelle Quedlinburg, Stadt Quedlinburg, Landkreis Harz Jugendamt, Netzwerkstelle „Schulerfolg sichern“, Fachstelle für Suchtprävention Halberstadt

Methodische Weiterbildungen

Die methodischen Weiterbildungen dienen zur Integration in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Themen:

Zielgruppe: SchulsozialarbeiterInnen, Lehrkräfte, ErzieherInnen etc.

Suchtprävention mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen

Ziele:

Die Fachstelle für Suchtprävention hat ein Manual zur Identitätsfindung und Selbstwertstärkung von geistig behinderten Jugendlichen erarbeitet.

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte unter:
Tel: 03941/6781621
Mail: suchtpraevention@asb-halberstadt-wernigerode.de

Gremienarbeit & Vernetzung der Fachstelle Halberstadt

In folgenden Gremien ist die Fachstelle für Suchtprävention vertreten:

Regional

Überregional

Kontakt

Fachstelle für Suchtprävention Halberstadt
Madeleine Dirlam
ASB Soziale Beratungsstelle
gGesellschaft für Sozialeinrichtungen mbH
Wilhelm Trautewein Strasse 133A,
38820 Halberstadt
Tel. 039 41/ 67 81 621
E-Mail: suchtpraevention@asb-halberstadt-wernigerode.de